Springenschmid, Karl (Autor)
Erlebnisse eines Tiroler Bergführers. Beim lesen des Buches sollten sie Bedenken, dass dieses 1933 erstmals erschienene Werk bei zeitgenössischen Besprechungen ausdrücklich als Bereicherung der „deutschen Volkstumsliteratur“ bezeichnet wurde und stellt die Verbundenheit von Mensch und „Scholle“ heraus. Das ist ein wichtiger Hinweis auf die ideologische Einordnung des Werkes. Die Bergwelt wird nicht nur als touristische oder landschaftliche Kulisse dargestellt, sondern als Heimat- und Lebensraum eines als ursprünglich und bodenständig idealisierten „Volkes“. Es handelt sich zwar nicht um einen NS-Propagandaroman aber die Rahmung in der das Werk entstanden ist sollte beim lesen bedacht werden.
Erschienen 1962 in München im Verlag: Rudolf Rother