Virginia Woolf - Wie sollte man ein Buch lesen?

Wie sollte man ein Buch lesen? - Virginia Woolf
„Unseren Geschmack, unser Gefühl, die Schockwellen durch unser Inneres, unsere wichtigste Lichtquelle“ spricht das Lesen eines Textes bei uns an und löst es aus. „Wir lernen durch Fühlen!“ sagt Virginia Woolf. Wie analytisch! Und: sie betont die Wichtigkeit des gewöhnlichen Lesers, (für den ja eigentlich geschrieben wird), neben den schnellen, urteilenden Kommentaren des Buchkritikers, der gar nicht immer alles richtig erkennt/benennt. Urteilen und vergleichen steht auch dem gewöhnlichen Leser zu. „Die Literatur ist für alle da!“ Das heißt man solle einzig für das eigene Wohlbefinden und Interesse lesen, sich keinen Vorgaben beugen. Literatur erwecke auch unsere eigenen schöpferischen Fähigkeiten, und Lesen sei ein Vergnügen, sei als solches schön!
Buchnummer 57617
Susanne Mathies - Mord im Lesesaal

Mord im Lesesaal - Susanne Mathies
Mathies, die „Agatha Christie von Zürich“, wählt in diesem Krimi denselben Kniff wie ihr berühmtes Vorbild: einen Unsympathler als Mordopfer (hier Erpresser Josef Gruber). Tatort: Lesesaal der Zürcher Museumsgesellschaft. Methode: Brieföffner ins Herz. Ermittlung: durch Miss Marple-Verschnitt und Krimi-Autorin Cressida Kandel (Protagonistin und Verdächtige zugleich). Wer der anderen 5 Verdächtigen im Haus, käme als Mörder in Frage? Auf einer weiteren Erzählebene tritt hier der von Kandel geschaffene Detektiv auf und recherchiert mit. Ein vielschichtiger Whodunnit, aufgesprochen von unserem stimmstarken Dinner&Crime- und ehemaligem Tatort-Darsteller Alois Frank!
Buchnummer 57618
Adelheid Popp - Jugend einer Arbeiterin

Jugend einer Arbeiterin - Adelheid Popp
Die 10jährige Adelheid muss nach drei Jahren Volksschule wie viele Arbeiterkinder in Wien um 1880 arbeiten: in der Fabrik, als Heimarbeiterin, Dienstmädchen, bei einem Arbeitstag von 12 bis 16 Stunden. Sie ist viel krank, der einzige Trost: Unterhaltungslektüre. Später lernt sie richtig lesen und schreiben. Sie hält Vorträge über die Lage der Arbeiterinnen, schreibt Artikel. Sie wird Mitglied des Wiener Arbeiterinnen-Bildungsvereins, Mitbegründerin, Redakteurin und Herausgeberin der öst. Arbeiterinnen-Zeitung. In der sozialdemokratischen Frauenbewegung engagierte sie sich für die Rechte der Mädchen und Frauen. Journalistin, Politikerin, im Parteivorstand, Nationalratsabgeordnete, Wegbereiterin. Eine außergewöhnliche, tolle Frau! Adelheid Popp: „Jugend einer Arbeiterin“. Wien: Picus Verlag, 2026
Buchnummer 57299