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September 2011: Hörbücherei - Lesungen

Persönliche Begegnung mit den Autoren der von uns produzierten Hörbücher

Cover: Alfred Komarek: Zwölf mal Polt © Verlag

Cover: Alfred Komarek: Zwölf mal Polt

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Die Hörbücherei freut sich, für ihre HörerInnen im Oktober 2011 erstmals eine Reihe von Lesungen zu organisieren, in welcher Schriftsteller selbst aus ihren aktuellen Werken vortragen. Die Lesungen finden im Rahmen der Reihe „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“ statt. Sie haben damit die Gelegenheit, Ihren Lieblingsschriftsteller zu hören, in Ihr Lieblingsgenre einzutauchen oder etwas für Sie gänzlich Neues kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

Folgende Autoren und Termine stehen zur Auswahl:

Alfred Komarek liest am 17. Oktober aus seinem Buch „Zwölf mal Polt“, welches zwölf neue kriminalistische Geschichten rund um den Weinviertler Kult-Gendarmen enthält. Er spannt dabei einen Bogen von Simon Polts prägenden ersten Tagen im Gendarmeriedienst bis zu seinem späteren Leben als Ermittler im Ruhestand, Ehemann und Vater. Mit seinem unnachahmlichen Gespür für Landschaft und Leute des Weinviertels erzählt Alfred Komarek von den Dörfern und Kellergassen des Wiesbachtals und erlaubt seinen HörerInnen neue Begegnungen mit Polt und den liebgewonnenen Menschen um ihn herum: mit der allwissenden Gemischtwarenhändlerin Habesam und dem Winzer Höllenbauer, mit Karin Walter, der Frau an Polts Seite, und natürlich mit seinem treuen Kater Czernohorsky. Der Autor, geb. 1945 in Bad Aussee, gilt als Bestsellerautor, viele seiner Bücher wurden verfilmt. In seinen literarischen Texten erzählt er  von europäischen Kulturlandschaften, fürs Fernsehen gestaltet er Features, Drehbücher und Dokumentationen.

Sabine Gruber trägt am 20. Oktober aus ihrem Roman Stillbach oder die Sehnsucht vor, in welchem von der Verflechtung persönlicher und historischer Ereignisse, von Südtirol und Rom die Rede ist. Von Emma, die zum Leidwesen ihrer Südtiroler Familie einen Italiener geheiratet hat. Von Johann, der 1944 bei einem Partisanenanschlag in Rom getötet wurde. Welche Rolle spielen die Spannungen um Südtirol, die NS-Zeit und der Faschismus, wie wirken sie bis heute nach? Die Schriftstellerin schreibt über Verrat und Verbrechen, von Sehnsucht, Wahrheit und neuer Liebe. Die Schriftstellerin, geb. 1963 in Meran, publizierte auch Hörspiele und Theaterstücke und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie z.B. den Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, den Förderungspreis der Stadt Wien, den Anton Wildgans-Preis sowie 2009-2011 das Robert-Musil-Stipendium.

Mercedes Echerer wird am 24. Oktober aus der Sammlung „Europa Erhören“ vortragen, einer Sammlung von zahlreichen Geschichten aus unterschiedlichen Regionen und Landschaften des Kontinents, von unterschiedlichen Völkern. Sie erzählen von der Vielfalt europäischer Identität, von Herkünften, die oft wenig bekannt sind. Und dennoch oder gerade deswegen: bei all den Unterschieden in den Kulturen wird die Einsicht in das Gemeinsame deutlich. Verständnis und Toleranz lernen wir. Eine Reise durch Europa, „erhörbar durch die Stimmen seiner Erzälhler“, durch das Eintauchen in den Reichtum an Sprachen, Klängen, Gestalten. Mercedes Echerer, geb. 1963 in Linz, ist Bühnen- und Filmschauspielerin, Moderatorin von Radio- und Fernsehsendungen sowie auch politisch tätig (1999-2004 Mitglied des EU-Parlaments für die Grünen). Die Hörbuchedition „Europa Erhören“ wurde dem Leiter der Hörbücherei, Hr. Mag. Alexander Guano, für unsere HörerInnen von der Künstlerin am 5. Mai 2011 im Stadttheater in der Walfischgasse überreicht.

Wir ersuchen Sie, aufgrund der Räumlichkeiten, uns in jedem Fall mitzuteilen, wann (und mit wie viel Begleitpersonen) Sie kommen, damit wir einen Sitzplatz für Sie reservieren können.

Veranstaltungsbeginn:    
Jeweils um 19.30 h

Veranstaltungsort:
Hörbücherei des ÖBSV
Sozialraum
Hietzinger Kai 85
A-1130 Wien

Platz-Reservierung:
Mag. Gertrude Schulte
Email: gertrude.schulte@hoerbuecherei.at
Telefon:  +43  1  9827584-234
Telefax:  +43  1  9827584-235

Sie erreichen uns mit der U-Bahn-Linie U4, Station „Unter St. Veit“.